Datenkonsolidierung – in einem modernen Unternehmen unverzichtbar
Mit Schrecken erinnern sich viele Menschen an die Zeiten, in denen in der Kundenbetreuung und in der Materialbeschaffung noch mit den papierenen Karteikarten gearbeitet wurde. Es war fast unmöglich, Zusammenhänge zwischen den einzelnen Daten herzustellen. Auch die Verwaltung der Daten an sich war sehr zeitaufwändig, was sich letztlich auch in einer niederen Qualität der Kundenbetreuung niedergeschlagen hat.
Die Speicherung der Daten in digitaler Form hat völlig neue Möglichkeiten eröffnet. Sie können in beliebiger Form miteinander verknüpft werden. Über die Integration von Masken in die Applikationen zur Datenverwaltung lassen sich sogar Zugriffs- und Änderungsrechte verwalten. Aber diese komplexen Strukturen der digitalen Daten machen sie auch anfällig, was wiederum die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Datenkonsolidierung nach sich zieht.
Die Datenkonsolidierung wird in der Fachsprache auch als „Aggregation“ oder mit dem Kürzel „OLAP“ bezeichnet. Das Ziel besteht darin, die Daten so zu strukturieren, dass ein möglichst schneller und sicherer Zugriff erfolgen kann. Dazu werden so genannte „Data-Warehouse-Programme“ genutzt. Sie stellen die dauerhafte Datenkonsolidierung dadurch sicher, dass sie nicht für die einzelnen Module von Programmen gespeichert, sondern in einer zentralen Datenbank mit Zugriff für alle Bestandteile der Anwendung hinterlegt werden.
Die moderne Datenkonsolidierung - Ein Mausklick statt vieler Arbeitsschritte
Mit dieser Art der Datenkonsolidierung lassen sich auch die Datenmengen reduzieren, da die Angaben nicht mehr für jeden Arbeitsschritt separat hinterlegt werden müssen. Aus den Daten eines Angebots können Lieferscheine und Rechnungen per Mausklick erstellt werden. Das spart den Nutzern auch eine Menge Zeit. Außerdem bewirkt die Nutzung solcher komplexen Systeme zur automatischen Datenkonsolidierung, dass der einzelne User sich nicht mit dem Aufbau der Strukturen der Daten beschäftigen muss. So können auch neue Mitarbeiter viel schneller in die Systeme eingearbeitet werden.
Ein weiterer Vorteil der bei der modernen Datenkonsolidierung verwendeten zentralen Datenbank ist die Transparenz. Es muss nicht ständig ein Abgleich von individuell erstellten Datenbanken für die einzelnen Teile einer Applikation stattfinden. So können doppelte Arbeitschritte vermieden und die Netzwerke entlastet werden. Außerdem wird bei der gemeinsamen Arbeit an einer zentralen Datenbank vermieden, dass neue Informationen mit älteren überschrieben werden, nur weil der Datenabgleich mit den einzelnen Clients nacheinander stattfinden muss. Hinzu kommt, dass jeder zugreifende User bei einer zentralen Datenbank immer den aktuellen Stand der Informationen angezeigt bekommt.
Wenn Sie sich diese Vorteile für das Datenmanagement nicht entgehen lassen möchten, sollten Sie die Gelegenheit nutzen und sich auf der FIMA DACH 2012 über die neuesten Entwicklungen auf diesem Gebiet informieren.