Die nutzbaren Vorteile beim Vendormanagement
Beim Vendormanagement werden die Datenbanken nicht zentral in einem lokalen Netzwerk, sondern über das Internet bereitgestellt. Die Anbieter dieser Datenbanken werden alternativ auch als Informationsdistributor, als Host oder als Provider für Informationen bezeichnet. Bereits im Jahr 2005 wurden weltweit im Internet knapp 10.000 solcher Datenbanken registriert. Hinzu kommen als Ergänzung beim Vendormanagement die Datenbanken, die man als CD, als DVD oder als Download kostenpflichtig erwerben kann. Die einfachste und bekannteste Form beim Vendormanagement stellen die digitalen Adress- und Rufnummerverzeichnisse im Internet dar.
Die meisten online bereit gestellten Datenbanken weisen eine Spezialisierung auf, was die Nutzung durch die am effektiven Vendormanagament Interessierten deutlich vereinfacht, denn sie müssen sich nicht mit einer ganzen Flut an Daten beschäftigen, von denen sie nur einen Bruchteil für die eigenen Zwecke verwerten können. Für den auf individuellen Umgang mit den Onlinedatenbanken bieten sie verschiedene Funktionen für gezielte Recherchen an. Je mehr eigene Parameter dafür gesetzt werden können, desto treffender ist die Auswahl der angezeigten Datensätze.
Ein weiterer Vorteil beim Vendormanagement ergibt sich daraus, dass Neuzugänge bei den Datenbeständen über Alert-Dienste automatisiert bezogen werden können. Auch können die in den Datenbanken hinterlegten Informationen jederzeit über identische Filterkriterien schnell wiedergefunden werden, was bei einer freien Recherche über die großen Suchmaschinen nicht möglich ist, weil sich die Inhalte der Suchergebnisse in Abhängigkeit vom Ranking der anbietenden Seiten ständig ändern. Ein Nachteil beim Vendormanagement über die Nutzung von Dienstleistungsangeboten besteht in der Kostenpflicht. Hier sollte man bei der Bewertung der Lukrativität solcher Dienste aber den erzielten Nutzen beispielsweise in Form von Zeiteinsparungen bei den Recherchen dagegen rechnen.
Suchlogik beim Vendormanagement
Die Inhalte der über das Vendormanagement angebotenen Informationen lassen sich über klassische Suchmaschinen aktuell zu einem erheblichen Teil nicht abrufen. Deshalb werden sie dem Deep Net zugeordnet. Die dort verfügbare Flut an Daten sollte nicht unterschätzt werden. Allein die Datensätze vom Anbieter LexisNexis machen vom Volumen her die Hälfte der von Google indexierten Inhalte aus. Bei den deutschen Anbietern ist vor allem die Datenbank zum Firmenwissen von Creditreform e.V. für die Finanzwirtschaft interessant. Hier bekommt der Wertpapierhändler beispielsweise den Zugriff auf 400.000 Jahresabschlüsse von Firmen, mit deren Hilfe er die Lukrativität von Aktienkäufen und Verkäufen bewerten kann. Die Plattform GBI-Genios wird von der Gesellschaft für Betriebswirtschaftliche Information betrieben und stellt aktuell weit über 900 verschiedene Datenbanken zur Verfügung.
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